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                <dc:title>Ida Ehre als Hekuba in „Die Troerinnen des Euripides“</dc:title>
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                <dc:creator>Rosemarie Clausen</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Die Fotografie aus dem Jahre 1947 zeigt eine das Bild füllende,
trauernde Frau. Sie trägt eine Kutte aus Sackleinen, dem seinerzeit
bevorzugten Ersatzstoff für Theaterkostüme, in das sich aber auch
Büßer zu kleiden pflegen; die Haartracht hingegen weist in
archaische Zeiten zurück. Der Körper ist zur Seite geneigt, der
Blick gesenkt, doch die ausgestreckten Arme verleihen der Figur eine
verhaltene Kraft und dem Bild eine Dynamik, in der sich Ergebenheit
und Widerstand die Balance halten.

Die in delikaten Grautönen gezeichnete Vergrößerung, ein
Silbergelatineabzug im Format 28,7 x 21,5 cm, ist rechts unten von der
Urheberin, der Theaterfotografin Rosemarie Clausen, signiert. Die
Rückseite trägt deren Namensstempel samt Adresse und den von
unbekannter Hand notierten Hinweis: „Die Troerinnen / Euripides –
Werfel / Regie Ulrich Erfurth“. Reste eines Passepartout-Kartons,
auf den das Foto einst montiert worden war, sowie der Vermerk in der
Handschrift Clausens „Ausstellbilder Reproduktion nur nach
Rückfrage“ erinnern an den Verwendungszweck. Ort der Ausstellung
war wohl das Foyer der Hamburger Kammerspiele, darauf verweist auch
die Provenienz der Fotografie. Eine annäherungsweise Datierung
ermöglicht die auf dem Stempel angegebene Adresse; in Verbindung mit
der Signatur authentifiziert sie den Abzug als Vintage Print,
hergestellt von der Fotografin in enger zeitlicher Nähe zur
Belichtung des Negativs auf einer Fotoprobe im September 1947. Das
Bild zeigt die österreichisch-deutsch-jüdische Theaterfrau Ida Ehre,
die 1945 die zweiten Hamburger Kammerspiele gründete, diese zu einer
der führenden Bühnen im Nachkriegsdeutschland ausbaute und gegen
alle mit der Währungsreform einsetzenden Schwierigkeiten über mehr
als vier Jahrzehnte, bis zu ihrem Tode leitete.</dc:description>
                <dc:date>2017-10-16</dc:date>
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