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                <dc:title>Die Synagogen in Hamburg von Ruben Maleachi (Fortsetzung), in: Mitteilungen des Verbandes Ehemaliger Breslauer und Schlesier in Israel, hrsg. v. Verband Ehemaliger Breslauer und Schlesier in Israel, 46-47 (Mai 1980), S. 41-44</dc:title>
                <dc:identifier>https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-179.de.v1</dc:identifier>
                <dc:creator>Ruben Maleachi</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Über zwei Jahre hinweg, von 1978 bis 1980, veröffentlichte der in
Israel lebende Ruben Maleachi seine Eindrücke von mehreren Synagogen
aus der Vorkriegszeit sowie von verschiedenen Bräuchen der jüdischen
Gemeinden in Hamburg in deutscher Sprache in den Mitteilungen des
Verbandes ehemaliger Breslauer und Schlesier in Israel. Seine
Beschreibungen, die er in den späten 1950er-Jahren verfasste, bieten
Einblicke in das jüdische religiöse Leben Hamburgs und insbesondere
in eine der kleinsten und am wenigsten bekannten Synagogen der Stadt.

Die Zeitung, bei der er seine Beschreibungen einreichte, sah sich als
Nachfolgerin des Breslauer Jüdischen Gemeindeblatts und der
Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland in der Nachkriegszeit und
fungierte als Kommunikationsmedium der schlesischen und
deutschsprachigen Juden in der Diaspora. Die Themen der auf Deutsch
erscheinenden Zeitung bezogen sich nicht ausschließlich auf
Schlesien, sondern schlossen auch andere deutschsprachige Gemeinden
wie Hamburg ein. Maleachi veröffentlichte lediglich diesen einen
historischen Bericht und wird ansonsten nur ein weiteres Mal im
Zusammenhang mit einer Spende an die Zeitung erwähnt. Viel ist nicht
über Maleachi bekannt. Zum Entstehungszeitpunkt des Berichts, der in
drei Teilen veröffentlicht wurde, lebte er in Jerusalem, seine
Eindrücke hatte er vermutlich während seiner Zeit als Teenager in
Hamburg in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zu Beginn des 20.
Jahrhunderts gewonnen. Unklar ist, ob er ursprünglich aus Hamburg
stammte oder aus einer anderen Stadt zugezogen war. Obwohl es sich in
erster Linie um retrospektive Aufzeichnungen seiner persönlichen
Eindrücke handelt, vermitteln seine Beschreibungen einen Einblick in
den Alltag sefardisch-aschkenasischer Beziehungen im Deutschland des
20. Jahrhunderts und bieten damit eine nützliche Gegenerzählung zur
aschkenasischen Narrativen der sefardischen Geschichte im
mittelalterlichen Spanien.</dc:description>
                <dc:date>2018-06-12</dc:date>
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