<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/assets/oai.xsl"?>
<OAI-PMH xmlns="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/ http://www.openarchives.org/OAI/2.0/OAI-PMH.xsd">
  <responseDate>2026-05-12T21:19:10Z</responseDate>
  <request identifier="oai:jgo:source-218.de" metadataPrefix="oai_dc" verb="GetRecord">https://schluesseldokumente.net/oai</request>
  <GetRecord>
    <record>
      <header>
        <identifier>oai:jgo:source-218.de</identifier>
        <datestamp>2021-05-12T00:00:00Z</datestamp>
      </header>
      <metadata>
        <oai_dc:dc xmlns:oai_dc="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/                  http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc.xsd">
                <dc:language>de</dc:language>
                <dc:title>Käthe Starke, Der Führer schenkt den Juden eine Stadt. Gelesen von Laura de Weck, Auszug aus dem Hörbuch „…in schwarzer Nacht und lautloser Stille muss ich meinen Weg allein suchen…“, Hamburg 2011.</dc:title>
                <dc:identifier>https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-218.de.v1</dc:identifier>
                <dc:creator>Käthe Starke</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
                <dc:subject/>
                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>1975 veröffentlichte Käthe Starke-Goldschmidt  Die Autorin
veröffentlichte unter ihrem Ehenamen Starke, den sie ab Ende der
1940er-Jahre trug. In Anlehnung an andere Publikationen und zur
besseren Lesbarkeit wird sie im Folgenden Käthe Starke-Goldschmidt
genannt. ihre Erinnerungen an ihre Zeit im Ghetto und Durchgangslager
Theresienstadt unter dem Titel „Der Führer schenkt den Juden eine
Stadt“. Sie beginnt mit einer kritischen, stellenweise bitter
wirkenden Einordnung der Zeit vor 1933, beschreibt ausführlich ihr
Leben, ihre Arbeit und ihre Begegnungen in Theresienstadt und endet
mit ihrer Rückkehr nach Hamburg am 2.8.1945. Besonders eindrücklich
ist die Schilderung ihrer Deportation, die trotz ihrer nüchternen
Weitsichtigkeit emotional stark aufgeladen ist – sie soll hier im
Mittelpunkt stehen.

In ihrem Buch sind alle künstlerischen Werke aus Theresienstadt
abgedruckt, die sie retten konnte. Zudem enthält es einen Bericht
über eine Reise mit ihrem Sohn Pit nach Terezín im Jahr 1964, den
sie doppeldeutig und ähnlich sarkastisch wie den Titel des Buches mit
„Stadt meiner Träume“ überschrieben hat. Ein umfangreicher
Dokumententeil enthält sowohl einen Rechenschaftsbericht der
Zentralbücherei sowie Nachweise über Deportationen nach und von
Theresienstadt. Auch Starke-Goldschmidts „certificate“ der
Jüdischen Selbstverwaltung vom 28.7.1945, das sie als ehemaligen
Häftling ausweist, ist abgedruckt.

Das Buch ist seit langem vergriffen und antiquarisch nur zu recht
hohen Preisen zu erwerben. Die von Käthe Starke-Goldschmidt
geretteten Dokumente wurden 2002 vom Altonaer Museum
ausgestellt. Axel Feuß, Das Theresienstadt-Konvolut, Hamburg /
München 2002. Das Theresienstadt-Konvolut befindet sich noch heute
als Dauerleihgabe dort und ist im Besitz ihres Sohnes.</dc:description>
                <dc:date>2021-05-12</dc:date>
            </oai_dc:dc>
      </metadata>
    </record>
  </GetRecord>
</OAI-PMH>
