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                <dc:title>Umzugsgutverzeichnis von Betty Levy, Hamburg, 13.11.1939</dc:title>
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                <dc:creator>Carl Bürkner</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Die aus dem hessischen Melsungen stammende Betty Levy emigrierte im
Februar 1940 nach Südafrika und lebte hierfür vorübergehend bei
Verwandten in Hamburg. Ab November 1939 durchlief sie daher bei der
Devisenstelle des Hamburger Oberfinanzpräsidenten das vorgeschriebene
Auswanderungsgenehmigungsverfahren, in dem ihre finanziellen
Verhältnisse geprüft wurden. Zudem musste sie in diesem Zusammenhang
ein Verzeichnis aller Gegenstände einreichen, die sie bei ihrer
Auswanderung mitnehmen wollte. Dieses umfasst insgesamt zehn
Formularseiten. Im hier gezeigten Auszug sind 125 Positionen
unterschiedlicher Art aufgeführt, unter anderem Möbel,
Küchengeräte, Besteck und Bücher. Zu jeder Position sind Anzahl,
Anschaffungszeitpunkt und zum Teil der Kaufpreis vermerkt. Alle
Gegenstände sind einem von drei „Abschnitten“ zugeordnet, je
nachdem, ob sie vor 1933, nach 1933 oder gezielt in Vorbereitung auf
die Auswanderung angeschafft worden waren. Die Liste zeigt zudem
zahlreiche Spuren der späteren Überprüfung durch die Devisenstelle
wie Streichungen, Stempelungen und Randnotizen. Betty Levys
Einzelfallakte entstammt dem Bestand des Oberfinanzpräsidenten im
Hamburger Staatsarchiv, in dem noch etwa 10.000 weitere Verfahren
überliefert sind. Der Verlauf des Verfahrens ist hierbei
exemplarisch, auch wenn das gelistete Umzugsgut in diesem Fall
ungewöhnlich ist: Es handelt sich zum großen Teil um neue
Einrichtung für ein Möbelhaus, das Levy in Südafrika eröffnen
wollte. Ihr früheres Geschäft in Melsungen hatten die
Nationalsozialisten im Novemberpogrom zerstört.</dc:description>
                <dc:date>2023-09-01</dc:date>
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