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                <dc:title>Interview mit Kurt van der Walde, geführt von Alfons Kenkmann, am 9. und 30.5.1994, FZH / WdE 251</dc:title>
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                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Kurt van der Walde wurde am 20.1.1915 in Posen geboren, wuchs jedoch
mehrheitlich in Hamburg-Eppendorf auf, wo sein Vater im Metallhandel
tätig war. Kurt van der Walde absolvierte nach seinem Abitur am
Heinrich-Hertz-Realgymnasium eine kaufmännische Lehre in einer
Textilfirma. In seiner Freizeit war er in diversen linken
(nicht-zionistischen) Jugendgruppierungen aktiv, unter anderem in der
sozialistischen Revolutionären Jugendbewegung. 1936 wurde er
verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt.
Nachdem er 1938 aus der Haft entlassen wurde, emigrierte er nach
England, wo er in Manchester im industriellen Sektor (etwa einer
Drahtweberei) arbeitete. Er heiratete eine Exil-Hamburgerin und bekam
mit ihr eine Tochter. Im November 1946 kehrte Kurt van der Walde nach
Hamburg zurück, weil er sich politisch gegen reaktionäre Tendenzen
im Nachkriegsdeutschland engagierten wollte. Er gehörte dem Freien
Deutschen Kulturbund, später – bis zu deren Verbot 1956 – der
Kommunistischen Partei an. Zudem war er im Komitee ehemaliger
politischer Gefangener und in der Jüdischen Gemeinde aktiv und
engagierte sich als Zeitzeuge für die Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes (VVN). Beruflich war er – nach einem Studium der
Geschichte und Englisch – als Lehrer tätig. Nach dem Tod seiner
ersten Ehefrau heiratete er erneut. 2003 verstarb Kurt van der Walde
in Hamburg-Eppendorf.</dc:description>
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