<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/assets/oai.xsl"?>
<OAI-PMH xmlns="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/ http://www.openarchives.org/OAI/2.0/OAI-PMH.xsd">
  <responseDate>2026-05-12T21:17:25Z</responseDate>
  <request identifier="oai:jgo:source-90.de" metadataPrefix="oai_dc" verb="GetRecord">https://schluesseldokumente.net/oai</request>
  <GetRecord>
    <record>
      <header>
        <identifier>oai:jgo:source-90.de</identifier>
        <datestamp>2016-09-22T00:00:00Z</datestamp>
      </header>
      <metadata>
        <oai_dc:dc xmlns:oai_dc="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/                  http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc.xsd">
                <dc:language>de</dc:language>
                <dc:title>Bericht des Pastors Johann Jacob Schudt über eine Begegnung mit dem „reichen“ Juden Diego Teixeira in Hamburg, 1714</dc:title>
                <dc:identifier>https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-90.de.v1</dc:identifier>
                <dc:creator>Johann Jacob Schudt</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
                <dc:subject/>
                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Der Textausschnitt ist dem Buch „Jüdische Merckwürdigkeiten“
entnommen, das Johann Jacob Schudt, Rektor am Gymnasium in Frankfurt
am Main, zwischen 1714 und 1717 in vier Teilen veröffentlichte. Aus
einer judenfeindlichen Perspektive, wie sie für einen
frühneuzeitlichen Lutheraner typisch war, beschäftigt sich der Autor
darin mit zeitgenössischen Juden in verschiedenen deutschen und
europäischen Orten und Ländern. Schudts „Jüdische
Merckwürdigkeiten“ steht beispielhaft für das seit dem 17.
Jahrhundert wachsende akademische Interesse am religiös
Andersartigen. Im ersten Band gibt Schudt einen Bericht über die
Juden in Hamburg wieder, dem die hier behandelte Passage entstammt.
Schudts Ausführungen lagen eigene Erlebnisse zugrunde, denn er hatte
von 1684 bis 1689 bei dem Orientalisten Esdras Edzardi in Hamburg
studiert. Die in der Textpassage wiedergegebene Anekdote stammt
ursprünglich aus der Feder des Hamburger Pastors an der St.
Jacobikirche Johann Balthasar Schupp(ius) und schildert dessen
Begegnung mit einem sefardischen Juden um die Mitte des 17.
Jahrhunderts. Schudt selbst gibt an, dass die von ihm publizierte
Anekdote dem Traktat „Der unterrichtete Student“ entstammt, der
1667 in einer posthum publizierten Ausgabe von Schupps Schriften
veröffentlicht wurde.</dc:description>
                <dc:date>2016-09-22</dc:date>
            </oai_dc:dc>
      </metadata>
    </record>
  </GetRecord>
</OAI-PMH>
