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                <dc:title>Transkriptauszug FZH / WdE 298, S. 100-104, basierend auf dem leicht gekürzten Audioauszug aus dem Interview mit Steffi und Kurt Wittenberg, Teil II, 8.1.1995, 3A, 00:24:00, Interviewerin: Sybille Baumbach.</dc:title>
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                <dc:creator>Steffi Wittenberg</dc:creator>
                <dc:publisher>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</dc:publisher>
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                <dc:type>Online Ressource</dc:type>
                <dc:description>Bei der vorgelegten Quelle handelt es sich um einen Ausschnitt aus
einem lebensgeschichtlichen Interview, das Steffi Wittenberg
(1926-2015) am 5. und 8.1. sowie am 19.7.1995 für die Werkstatt der
Erinnerung, dem Oral History Archiv der Forschungsstelle für
Zeitgeschichte Hamburg, gegeben hat. Die 68- bzw. 69-jährige spricht
darüber, wie ihre Mutter Margot Hammerschlag die Situation in der
Emigration in Uruguay meisterte. Anwesend bei dem Interview war auch
der Ehemann von Steffi Wittenberg, Kurt Wittenberg, der die Familie
Hammerschlag aus seiner Jugend in der deutsch-jüdischen Community in
Montevideo kannte. Seit ihrer gemeinsamen Rückkehr nach Deutschland
im Jahre 1951 lebte das Ehepaar in Hamburg.

Das Interview, geführt von Sybille Baumbach, hat eine Gesamtlänge
von 245 Minuten und liegt als Audio und als Transkript vor. Es wird in
der Werkstatt der Erinnerung mit weiteren Dokumenten wie etwa dem
Heft, aus dem das Gedicht „Familie Hammerschlag“ stammt, bewahrt.

Steffi Wittenberg wuchs im Hamburger Stadtteil Harvestehude als Kind
einer liberal-jüdischen Familie auf. Ihr Bruder Gerd war zweieinhalb
Jahre älter. Erst mit Machtantritt der Nationalsozialisten gewann die
Zugehörigkeit zum Judentum für die Familie an Bedeutung. Steffi
Wittenberg selbst erfuhr frühe Diskriminierungen 1934 in der von ihr
besuchten Jahnschule (heute Ida Ehre Schule). Wohl in Reaktion auf die
„Nürnberger Rassengesetze“ schulten die Eltern sie im Herbst 1935
in die Israelitische Töchterschule um. Hier erlebte sie die
sogenannte Polenaktion von Oktober 1938, die Schrecknisse des
Novemberpogroms sowie die folgende Massenflucht aus Deutschland. Vater
und Bruder waren zu der Zeit bereits in Uruguay. Steffi Wittenberg war
in der 8. Klasse im Realschulzweig, als sie im Dezember 1939 mit ihrer
Mutter den beiden folgte.</dc:description>
                <dc:date>2021-07-15</dc:date>
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