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        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title type="main">Schreiben des <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/5090900-9">Personalamts</orgName> an <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118509284">Walter <choice>
                            <abbr>A.</abbr>
                            <expan>Arthur</expan>
                        </choice> Berendsohn</persName> zu seinem Anspruch auf Wiedergutmachung,
                        <date when="1947-10-23">23.10.1947</date></title>
            </titleStmt>
            <publicationStmt>
                <p>
                    <noteStmt><note>Das <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/5090900-9">Personalamt</orgName> der Stadt <placeName ref="http://vocab.getty.edu/tgn/7005289">Hamburg</placeName>
                            anerkannte in diesem Schreiben den Anspruch auf Wiedergutmachung
                                <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118509284">Walter <choice>
                                    <abbr>A.</abbr>
                                    <expan>Arthur</expan>
                                </choice> Berendsohns</persName> und zeigte ihm das zu beachtende
                            Verfahren in der Zeit vor dem Bestehen einer verlässlichen gesetzlichen
                            Regelung auf. Zentraler Bestandteil war die Einnahme eines
                            Arbeitsplatzes an der früheren Verwendungsstelle. Eine Rückkehr nach
                                <placeName ref="http://vocab.getty.edu/tgn/7005289">Hamburg</placeName> wäre damit zwangsläufig verbunden
                            gewesen.</note></noteStmt>
                </p>
            <publisher><orgName>Institut für die Geschichte der deutschen Juden</orgName><email>redaktion@juedische-geschichte-online.net</email><address><addrLine>Beim Schlump 83, 20144 Hamburg</addrLine></address></publisher><availability><licence target="#personal-use"><p>Staatsarchiv Hamburg 361-6 I 0121 Walter Berendsohn</p></licence></availability><idno><idno type="DTAID">jgo:source-286</idno></idno></publicationStmt>
            <noteStmt><note><p/></note></noteStmt>
            
            
        <seriesStmt><title type="main">Der Fall Walter A. Berendsohn. Fortsetzung der Ausgrenzung an der Universität Hamburg</title><idno type="DTAID">jgo:article-299</idno></seriesStmt><sourceDesc><bibl><author>Personalamt der Stadt Hamburg</author><placeName ref="http://vocab.getty.edu/tgn/7005289">Hamburg</placeName><date when="1947-10-23">23.10.1947</date><orgName ref="http://d-nb.info/gnd/2022556-8">Staatsarchiv Hamburg</orgName><idno>Staatsarchiv Hamburg 361-6 I 0121 Walter Berendsohn</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc>
    <profileDesc><langUsage><language ident="deu">German</language></langUsage><textClass><classCode scheme="http://juedische-geschichte-online.net/doku/#genre">Quelle:Text</classCode></textClass></profileDesc></teiHeader>
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            <div type="letter">
                <opener><hi rendition="#u">Abschrift</hi>
                    <lb/><orgName ref="http://d-nb.info/gnd/2028248-5">Senat</orgName> der
                    Hansestadt <placeName ref="http://vocab.getty.edu/tgn/7005289">Hamburg</placeName>
                    <lb/><orgName ref="http://d-nb.info/gnd/5090900-9">Personalamt</orgName>
                    <hi rendition="#right"><lb/>dem <date when="1947-10-23">23.Oktober
                        1947</date>.</hi><lb/><lb/><abbr>H.V.</abbr> – V/1 – B.9 <choice>
                        <abbr>W.G.</abbr>
                        <expan>Wiedergutmachung</expan>
                    </choice>
                    <lb/><lb/><lb/>Herrn Professor <persName ref="http://d-nb.info/gnd/118509284">Walter <choice>
                            <abbr>A.</abbr>
                            <expan>Arthur</expan>
                        </choice> Berendsohn</persName>, <lb/><placeName ref="geo:59.33905,17.95137">Stramaljvägen 8 II, Riksby</placeName>. </opener>
                <p>Auf Ihre an das Hochschulwesen gerichtete Eingabe vom <date when="1947-09-03">3<choice>
                        <abbr>.v.Mts.</abbr>
                </choice><expan>vorigen Monat</expan></date> wird<lb/>Ihnen folgendes erwidert:<lb/>In
                    Ihrem Falle wird ein Anrecht auf Wiedergutmachung dem Grunde nach<lb/>anerkannt.
                    Mangels gesetzlicher Handhabe erfolgt die Wiedergutmachung<lb/>hier in
                        <placeName ref="http://vocab.getty.edu/tgn/7005289">Hamburg</placeName>
                    bisher in und an derselben Stelle. Das würde bedingen,<lb/>daß Sie hierher
                    zurückkehren müßten, um einen Ihrer früheren Tätigkeit<lb/>entsprechenden
                    Arbeitsplatz einzunehmen. Sie wollen zunächst mitteilen<lb/>ob Sie hierzu bereit
                    sind. Alsdann würden von hier die entsprechenden<lb/>Schritte zur Freimachung
                    eines solchen Arbeitsplatzes unternommen <lb/>werden. Es wird vorausgesetzt, daß
                    Sie über die hier herrschenden ma-<lb/>teriellen Nöte unterrichtet sind.
                    Insbesondere wird bei der sich immer<lb/>noch verschärfenden Raumnot die
                    angemessen Unterbringung einer <lb/>Familie selbst mit behördlicher Förderung
                    große Schwierigkeiten be-<lb/>reiten.</p>
                <p><hi rendition="#c">– – –</hi><lb/><hi rendition="#right">wenden!</hi></p>
            
                <gap reason="insignificant"/>
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